Mein Freund und ich sind schon Schleckermäuler, das kann ich nicht leugnen. Wir machen uns gerne mal einen gemütlichen Abend – zu zweit oder auch mit Familie oder Freunden – an dem leckeres Essen auch immer fest mit eingeplant ist.
Ein schöner Nachtisch darf da natürlich nicht fehlen!

Schon vor ein paar Jahren war ich deshalb auf der Suche nach einer Alternative, einer Alternative zu Nachtischen mit vielen Kalorien, die später schwer im Magen liegen und dann auch noch kräftig auf der Hüfte landen. Ich habe mir eine Idee gewünscht, die unkompliziert und schnell umzusetzen ist. Und so bin ich auf diese Rezeptidee gestoßen!

Da es jetzt schon längere Zeit her ist, kann

ich euch leider nicht mehr schreiben, wo genau ich diese Idee entdeckt habe. Ich kann euch aber sagen, dass das Rezept bei uns schon etliche Male einen Abend abgerundet hat. Das Dessert ist super schnell zubereitet, braucht nur wenige Zutaten und kann eigentlich beliebig an die eigenen Geschmacksvorlieben angepasst werden

Ihr braucht folgendes:

  • Gefrorene Früchte (ca. 2/3)
  • Naturjogurt (ca. 1/3)
  • Flüssiges Stevia/ Süßungsmittel (nach Bedarf)
  • Zum Zubereiten: Pürierstab

Das war es schon! Ihr braucht nur diese 3 Zutaten und könnt euch daraus leicht ein leckeres Dessert zaubern. Das Verhältnis von Früchten und Jogurt könnt ihr natürlich so gestalten, wie es euch am besten schmeckt. Nehmt ihr mehr Früchte, wird die Masse fester. Nehmt ihr mehr Jogurt, dann wird das Eis oder Sorbet etwas weicher.

Gefrorene Früchte bekommt ihr ganz einfach schon fertig im Supermarkt. Übrigens steht Tiefkühlobst frischem Obst im Nährstoffgehalt in nichts nach. Durch das schnelle Schockfrosten bleiben fast alle guten Inhaltsstoffe erhalten. Wenn man bedenkt, dass das „frische“ Obst erst einmal vom Ernten in den Supermarkt und dann zu uns nach Hause transportiert wird und dann erst in unserer Schüssel landet, ist der Weg deutlich länger und somit auch die Zeit, wertvolle Nährstoffe zu verlieren.
Tiefkühlobst stellt also durchaus eine gute und einfache Alternative zum frischen Obst dar!
Meist gibt es Erdbeeren, Himbeeren und Waldbeeren in den Regalen. Ich habe aber auch schon gefrorene Mango gesehen und sicherlich gibt es in bestimmten Supermärkten noch mehr Auswahl. Wichtig ist, dass ihr darauf achtet, dass ihr tiefgekühltes Obst ohne jegliche Zusätze kauft.

Wer vielleicht einen eigenen Garten oder aber spezielle Vorlieben hat, kann natürlich sein Obst auch selbst einfrieren. Mit ein paar Qualitätseinbußen ist hier aber schon zu rechnen, da die meisten Haushalte wohl eher nicht schockfrosten können.

Mein Anliegen war und ist bei diesem Dessert weniger, uns mit Nährstoffen zu versorgen. Vielmehr möchte ich eine Nachtischvariante zubereiten, die mit wenig Süße und Kalorien und ohne Zusatzstoffe auskommt. Deshalb wäre es für mich vollkommen in Ordnung, auch eigenes Obst einzufrieren. In diesem Jahr werde ich das auf jeden Fall mit Äpfeln probieren.

Naturjogurt bekommst du mittlerweile in vielen Varianten. Da kannst du ganz nach eigenem Geschmack entscheiden. Wir mögen den griechischen Jogurt sehr gerne. Er ist auch etwas fester als der normale Naturjogurt und gibt dem Eis dadurch ein bisschen mehr Stand.
Die Sorten unterscheiden sich minimal in den Kilokalorien pro 100g, sind aber alle kalorienarm.
Wer auf tierische Bestandteile verzichten möchte, kann natürlich auch veganen Jogurt zum Beispiel auf der Basis von Soja, Reis oder Mandeln nehmen. Das ist reine Geschmacks- und letztlich auch Einstellungssache. 😉

Beim Süßen dieses Desserts sind deiner Kreativität eigentlich keine Grenzen gesetzt und die Entscheidung hängt sehr stark von deinen geschmacklichen Vorlieben und deinen Zielen hab.
Eine Variante ist die Verwendung von Flüssigsüßstoff. Die Kilokalorien auf 100ml sind quasi zu vernachlässigen, zumal sowieso nur einige Tropfen benötigt werden. Allerdings stehen synthetisch hergestellte Süßstoffe zum Teil hart in der Kritik. Du hast sicherlich schon gehört, dass light Produkte dazu führen sollen, dass mehr gegessen wird. Außerdem wird gesagt, dass sich durch Süßstoff Stoffwechselvorgänge im Körper verändern und dies zu erhöhtem Blutdruck, Diabetes und zum vermehrten Einlagern von Bauchfett führen kann. Es gibt aber genauso andere Studien, die gegenteilige Aussagen treffen.
Im Endeffekt macht es sicherlich die Menge im Alltag – wie bei vielen Dingen im Leben. Und da musst du dich vor allem selbst überprüfen. Wie viel Süßstoff nimmst du bereits durch andere Nahrungsmittel (z.B. Fertiggerichte) zu dir oder verwendest du beim Zubereiten von Speisen? Du solltest die Produkte bewusst verwenden und nicht im Übermaß essen.
Die deutlich bessere, aber teurere Alternative zu Flüssigsüßstoff ist Stevia. Stevia ist eine Pflanze. Ihre Blätter sind um ein Vielfaches süßer als Zucker, aber ohne die negativen „Nebenwirkungen“. Sie hat keine Kalorien, enthält keinen Zucker, sie soll die Zähne vor Karies schützen und eventuell sogar den Blutdruck senken. Stevia gibt es unter anderem auch in flüssiger Form, was für dieses Dessert sicherlich von Vorteil ist. Aber Vorsicht beim Einkaufen: Die Steviaprodukte im Supermarkt sind oftmals kein reines Stevia, sondern eine Mischung mit Süßstoffen oder sogar Zucker. Es ist also sehr wichtig, dass du genau auf die Deklarierung schaust. Solltest du reines Stevia nicht in deinem Supermarkt finden, dann schau im Internet oder in Reformhäusern.

Dieses Rezept lädt geradezu zum Experimentieren ein. Es kann wenig bis gar nichts schief gehen und du kannst geschmacklich alle Varianten gut testen und vergleichen.
Dieses Dessert hat uns wirklich überzeugt und begleitet uns schon seit vielen Jahren. Es ist in wenigen Minuten gemixt und kann den geschmacklichen Vorlieben ganz einfach angepasst werden. Zudem ist es schön fruchtig und gesund und hat wenig Kalorien.

Kindern macht dieses Rezept bestimmt auch viel Spaß. Wenn du mehrere Obstsorten in unterschiedlichen Farben nimmst, lassen sich auch schöne Schichten herstellen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren!